Baha'i Denkbilder
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 © GCV


INTRO

zur Edition 2009

Die Bahá'í Denkbilder beantworten neun Fragen:

Was ich darauf antworten kann, habe ich in den Bahá’í-Schriften gefunden. Ich bin davon überzeugt, dass sich im 19. Jahrhundert in Persien eine Theophanie zugetragen hat - eine lautlose geistige Explosion, die vergleichbare Erscheinungen weltgeschichtlich überleuchtet, auch das Kommen Jesu Christi, das sich hier unter einem neuen Namen wiederholt: Bahá'u'lláh.

Ich erlebe die heutige Welt als einen Anachronismus – sie erscheint mir in ihrer politischen und gesellschaftlichen Lebensform sowie in der Evolution des Menschen zum Menschen überholt. Als alter Journalist berichte ich für die meisten Leser nur deshalb über eine so unglaubliche Neuigkeit des Glaubens, weil sie nicht jeder kennt. Ich verstehe nicht, wie das kommt, denn auch diese Website zeigt wie die Zeit aufbricht. Wir sind Zeitzeugen einer Weltzeitwende, und die meisten glauben es einfach nicht.

DENKBILDER heißt von Haus aus DENKBEELDEN, denn ich bin seit Jahrzehnten Holländer, und holländische Freunde haben mir bei der Lancierung des Projekts während der Jahrtausendwende (und danach) geholfen. Der Nationale Geistige Rat der Bahá’í der Niederlande hat meine Denkweise geprüft und gutgeheißen. Ich hoffe, dass auch die Bahá’í Geistigen Räte in den vier deutsch­sprachigen Ländern diese Veröffentlichung begrüßen.

DENKBILDER ist inhaltlich noch nicht so vielseitig wie die Basisversion, doch vielleicht ermutigen mich Besucher dieser Seiten zu Ergänzungen, und es finden sich vielleicht Übersetzer(innen), die der zusätzlich Stoff auf www.bahai-denkbeelden.nl/ fesselt.
Übrigens gebe ich auch das niederländische Magazin www.bahaiquest.nl heraus, mit Dokumentationen über die Hintergründe unserer Zeit.

Meinem Freund Henk Ketelaar danke ich für die viele geduldige Arbeit an der ict-Flanke dieses Projekts. Übrigens – Studenten der Universität Paderborn, die bei der Suche im Internet auf meine holländischen Websites gestoßen waren, haben mich unwissentlich zu dieser deutschen Ausgabe ermuntert und mir dadurch eine große Freude bereitet, Und da gibt es an der Nahe noch eine Frau mit einem goldenen Herzen, an die ich bei der Produktion dieser Website denken musste, weil sie in aller Stille schon seit Jahrzehnten zu Bahá'u'lláh betet, dem Verheißenen.
Vielleicht schreiben Sie mir mal.

Ihr gunter[at]vieten.nl

 

de auteur
 

Gunter C. Vieten (GCV, * Krefeld, 1930) war Autor von GEO und hat Reportagen über das Innenleben ungewöhnlicher Völker geschrieben, wie die Samaritaner, Parsen, Balinesen oder Juden. Er war lange Korrespondent der ARD-Sender sowie des ORF und des Schweizer Rundfunks in Den Haag und hat für „stern“, "Merian", "Bild der Wissenschaft", "Art", "Die Zeit", "Europa Magazin” und einige Tageszeitungen geschrieben. Zwei seiner Bücher, über Holland, sind bei Piper und Bucher erschienen. GCV war zuletzt Gründer und Leiter einer halbamtlichen Nachrichtenagentur für Politik und Wissenschaft und bekam den Orden der Ritter von Oranien-Nassau. Er ist in den Jahren 1961-1981 Mitglied des Nationalen Geistigen Rats der Bahá‘’i der Niederlande gewesen. Die Bahá’í-Religion entdeckte er beim Lesen eines Artikels des 1963 verstorbenen Indologen Helmuth von Glasenapp. Es war natürlich nicht leicht, einen beruflichen Skeptiker zu überzeugen, doch dem großen Gelehrten ist es dankenswerterweise gelungen. Gunter Vieten hat zwei Töchter (Susanne und Banafshèh) und zwei Söhne (Marc und Benyamin), die, seit sie groß sind, in derselben neuen Welt wie ihr Vater leben.

Gestaltung: Steiner Graphics, René V. Steiner, Lausanne-Toronto (2004) – Anpassungen für Denkbilder (2009) und Technischer Webmaster: Henk Ketelaar.
Lektorat: Sabri Morgenstern

Bebilderung der neun Kapitel: Mediabank des Bahá’í Weltzentrums, Haifa, Israel

© Gunter C. Vieten – Niederlande 2009

 

Eine Initiative von Gunter C. Vieten und niederländischen Bahá’ís und Freunden
Design durch René Steiner von Steiner Graphics, Genf – Toronto